Erfahrungsbericht: Mein Praktikum in der Grafikabteilung von Printbrain

Meine Aufgaben:

  • Logoentwicklung

  • Design von Visitenkarten

  • Flyergestaltung

  • Plakatdesign

  • Websitegestaltung

Praktikum: Printbrain

Wenn mir jemand am Anfang dieses Praktikums erzählt hätte, dass ich tatsächlich etwas lernen würde, dann hätte ich diese Person vermutlich nicht ganz ernst genommen.
Denn wie man es von Schulpraktika kennt, wird man häufiger dafür verdonnert den Kaffee zu kochen, das Geschirr zu spülen oder in den selteneren Fällen eine realitätsferne Aufgabe zu erledigen.
Da ich schon einige Schulpraktika absolviert habe, die genau dem Schema entspringen, hatte ich auch diese Einstellung in diesem Betrieb. Zwar haben mir Stefan und Carsten von Anfang an versichert, dass das keine gewöhnliche Werbefirma ist, aber 100% abgekauft habe ich es ihnen nicht. Aber meine Erwartungshaltung wurde schnell gebrochen.
Direkt in der ersten Woche wurden ich und Jule (eine weitere Praktikantin) damit beauftragt, ein Projekt von Printbrain zu leiten. Ich war für das Grafische und sie für das Management verantwortlich. Zu viel darf ich leider nicht verraten, aber in diesem Projekt geht es darum, dass Menschen in einer Gruppe grundlegende Tätigkeiten kennenlernen, quasi eine Art Schnupperkurs.
Eine andere Aufgabe war es z.B. für das Unternehmen Kenge Cargo Visitenkarten und Flyer zu entwerfen oder ein Plakat für die E-Metropole.Ruhr zu gestalten. Kenge Cargo ist ein Unternehmen, das Güter nach/in Afrika verschicken möchte und die E-Metropole.Ruhr möchte auf E-Mobilität aufmerksam machen.

Da kamen auch reale Probleme auf einen zu, z.B. dass wir für den Flyer von Kenge Cargo eine englische und eine französische Seite hatten. Auf der englischen Seite hatte ich zusätzlich Text eingebaut. Wir alle hatten zu wenig Französischkenntnisse, um dies auf der französischen Seite zu komplementieren.
Unser Lieblingsfranzose Stefan beherrscht diese Sprache leider auch nicht, weshalb seine Frau aushelfen musste.
Trotz dieser Hindernisse war es auf jeden Fall sehr lehrreich hier zu sein. Ich habe während dieser Zeit mehr gelernt als in den zwei Jahren Ausbildung.
Es waren vor allem Menschen mit greifbaren Projekten, mit Visionen, die eine Aussage mit unserer gestalteten Werbung treffen wollten, und nicht nur ein Fallbeispiel eines Hirngespinstes. Aber vor allem die Menschen innerhalb des Unternehmens haben mich überzeugt. Es sind aufrichtige Menschen, die dir aushelfen wollen aber auch mit dir lachen, und genau das hat mir besonders gefallen. In meiner Schule/Ausbildungsinstitut haben mich schon einige Lehrkräfte gefragt, ob ich den Betrieb weiterempfehlen kann, und meine Antwort darauf war: „Wenn sie Wert drauf legen, dass man was fürs Leben lernt, dann ja.“.
Hoffentlich sind zukünftige Praktikanten nicht so misstrauisch wie ich.

PS: Es gibt immer was zu essen. Entweder machen sie das aus Freundlichkeit oder wollen dich mästen, um dich an den Grafischen Obergott zu opfern.

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